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Mainfest 2016

08.08.2016

Mainfest 2016

von greatif

Als Ur­sprung des Main­fes­tes gilt die Weihe der Drei­kö­nigs­kir­che am 23. Juli 1340, aus wel­cher Fi­scher und Schif­fer ihr Fi­scher­fest ab­lei­te­ten. Mit die­sem Fest dank­ten und hul­dig­ten sie „ih­rem Fluss und sei­nen Gaben“. Sie fei­er­ten mit „Ochs am Spieß“, lie­ßen Wein aus dem Ge­rech­tig­keits­brun­nen flie­ßen und er­freu­ten sich an der Volks­be­lus­ti­gung. Pas­si­onss­pie­le, die Schü­ler in „Him­mel­reich-Hüt­ten“ auf­führ­ten, Gän­se­rup­fen, En­ten­fan­gen der Fi­scher, Böl­ler­schie­ßen, We­in­fon­tä­nen, Il­lu­mi­na­tio­nen und Feu­er­wer­ke, far­ben­präch­ti­ge Kor­so­fahr­ten in Vie­rer- und Sech­ser­zü­gen am Mai­nu­fer ent­lang dienten der Be­lus­ti­gung.

An­läss­lich der Ein­wei­hung der neuen „Alte Brücke“ er­in­ner­te man sich der alten Main­fes­te und ver­an­stal­te­te wie­der jähr­lich ein Volks­fest am Main.
Un­ter­bro­chen durch die Zer­stö­run­gen des 2. Welt­krie­ges setz­te der da­ma­li­ge Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Wal­ter Kolb die Tra­di­ti­on wie­der fort. Einen wei­te­ren Ein­schnitt for­der­ten Bau­maß­nah­men, die das Main­fest für kurze Zeit an den Ost­park ver­bann­ten. Aus dem dor­ti­gen Exil kehr­te es 1973 an Rö­mer­berg und Mai­nu­fer zu­rück. Den tra­di­tio­nel­len Schluss­punkt bil­det ein Feu­er­werk am Mai­nu­fer im Be­reich zwi­schen dem Ei­ser­nen Steg und dem Hol­bein­steg.

In die­sem Jahr fand das Main­fest am Wo­che­n­en­de vom 05.08. - 08.08.2016 statt. Um das ab­schlie­ßen­de Feu­er­werk ab­lich­ten zu kön­nen, hat­ten - wie jedes Jahr - zahl­rei­che Fo­to­be­geis­ter­te die Alte Brücke sowie die Ober­main­brücke mit ihren Sta­ti­ven und Ka­me­ras in Be­schlag ge­nom­men.
We­ni­ger fre­quen­tiert war die etwas wei­ter vom Ge­sche­hen­sort ent­fern­te Flö­ßer­brücke, von der die nach­ste­hen­den Auf­nah­men ge­macht wur­den.
Noch etwa eine halbe Stun­de vor dem großen Spek­ta­kel hatte der Him­mel eine in­ter­essan­te, viel­ver­spre­chen­de Wol­ken­mus­te­rung. Pünkt­lich zum Be­ginn des Feu­er­werks um 22:00 Uhr hatte sich dann eine dicke, kon­tur­lo­se Wol­ken­de­cke über Frank­furts Sky­li­ne ge­bil­det. Zudem war es lei­der sehr wind­still, so­dass der Rauch der ers­ten Feu­er­werks­kör­per kaum weg­ge­tra­gen wurde und sich da­durch die Sicht zu­neh­mend ver­schlech­ter­te.

Fo­to­gra­fiert wurde bei ak­ti­vier­ter Spie­gel­ver­rie­ge­lung mit Fer­naus­lö­ser vom Sta­tiv. Die Ka­me­ra war ein­ge­stellt auf ISO 1.600, Ver­schluss­zeit 2 Sek., Blen­de 7.1, das Ob­jek­tiv auf 18mm, ma­nu­el­ler Fokus, Bild­sta­bi­li­sa­tor aus­ge­schal­tet.

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